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Im Teil 1 wurden die physikalischen Grundlagen eines Blitzes sowie deren
unmittelbaren Auswirkungen erläutert.

In diesem Teil soll das Gefahrenpotenzial bei einem direkten Blitzeinschlag
in ein Gebäude bzw. Berghütte ( Voraussetzung ist das
Vorhandensein einer äusseren Blitzschutzanlage ) aufgezeigt werden.

Die Gesamtheit einer Blitzschutzanlage setzt sich wie folgt zusammen :

* Äussere Blitzschutzanlage
      - Fangeinrichtung ( Blitzkugelverfahren | Maschennetzverfahren | Schutzwinkelverfahren )
      - Ableitungen ( Näherungen )
      - Erdungsanlage ( Oberflächenerder | Tiefenerder | Fundamenterder )
      - Einteilung in Blitzschutzzonen

* Innere Blitzschutzanlage
      - Schirmung des Gebäudes
      - Schirmung von Kabeln und Leitungen
      - Potenzialausgleich ( Verkleinerung von Induktionsschleifen )
      - gestaffelter Überspannungsschutz
      - Einteilung in Blitzschutzzonen

Grundlage dieser Betrachtungen ist die VDE 0185, in welcher allerlei
Berechnungsgrundlagen vorzufinden sind.

Ein in einer Berghütte nächtigender Bergsteiger sollte wissen,
welche Entfernung zum Dach bzw. Fassade bei einem Blitzeinschlag für ihn
relativ sicher ist, ohne Schaden zu nehmen.
An Hand einiger Beispiele soll dieser sogenannte Trennungsabstand oder Sicherheitsabstand
auf der nächsten Seite erläutert werden.




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